KSC hautnah
Am Wochenende unternahm die J2b einen Ausflug ins Karlsruher Wildparkstadion, um den KSC bei seinem Heimspiel gegen den 1.FC Kaiserslautern zu unterstützen. Bei bestem Fußballwetter trafen alle gut gelaunt und motiviert um 11 Uhr beim „Nackten Mann“ ein. Zügig wollten wir die geschlechtergetrennte Eingangskontrolle passieren, wurden jedoch von einer ausgedehnten Leibesvisitation ausgebremst, bei der sogar Vesperdosen geöffnet und Hosentaschen entleert werden mussten.
Diese Hürde genommen folgte aber sofort das erste Highlight: Auf dem Weg zu unserem Block entdeckten die Schülerinnen und Schüler einen KSC-Spieler, der prompt von unseren Mädels bezirzt und zu einem Gruppenfoto überredet wurde. Der 22-jährige Mittelfeldakteur Mohamed Gouaida nahm es mit Humor und ließ sich gerne von uns aufhalten. Wir wünschten ihm viel Glück für das Spiel und machten uns auf den Weg in unseren Block, in dem wir uns noch einen ausgezeichneten Platz aussuchen konnten. Nach und nach füllte sich das Stadion und auch wir hatten einige nette Nachbarn um uns herum. Es sollte sich herausstellen, dass einer von ihnen die „Stimme“ des A1-Blockes war, der alle immer wieder anheizte. Freundlicherweise nahm er sich aber immer wieder die Zeit uns vorzuwarnen, wenn er wieder zu schreien begann. Schädigungen der Gehörgänge hielten sich also trotz bester Stimmung in Grenzen.
Nach traditionell lautstarker Darbietung des Badnerliedes durch die KSC-Anhänger, pfiff Schiedsrichter Knut Kircher dann pünktlich um 13:00 Uhr die Partie an. Von Beginn an ging es zwischen den blau-weiß-gestreiften Hausherren und den in roten Laibchen spielenden Pfälzern heftig zur Sache. Durch gezielten Einsatz einiger gelber Karten bekam der Referee das Spiel jedoch schnell in den Griff und es entwickelte sich eine ausgeglichene und spannende Partie. In der 45. Minute folgte schließlich das Highlight des ersten Durchgangs! Nach einem Foul an „Jimmy“ Hoffer erhielten die Badener einen Elfmeter, den Dimitrij Nazarov souverän verwandelte und seine Mannschaft mit verdientem Vorsprung in die Kabine brachte. Nach der Halbzeitpause ging es turbulent weiter und bereits in der 48. Minute markierte die Nummer 19 Grischa Prömel direkt vor unseren Augen den 2:0-Siegtreffer. Damit war die Messe dann gelesen und der KSC die überlegene Mannschaft. Die roten Teufel schafften es trotz großem Einsatz nicht, sich wieder in die Partie zu spielen.
Der KSC gewann schließlich unter den Augen von 22.932 Zuschauern verdient mit 2:0 und wurde nach Abpfiff begeistern von seinen Fans gefeiert. Auch wir verließen das Stadion mit dem Gefühl der Sieger. Hatten wir doch bei sonnigen 20 Grad einen ereignisreichen und lustigen Samstag erlebt. Gut gelaunt traten wir schließlich den Weg durch den Schlosspark an, um Sieg und Ausflug gebührend zu feiern.
