Wie fühlt sich der Klimawandel eigentlich an? Welche Auswirkungen hat unser Alltag auf die Umwelt – und was kann jeder Einzelne dagegen tun? Mit genau diesen Fragen beschäftigten sich die Klassen 1BM1 und 2BM1 bei ihrem spannenden und eindrucksvollen Besuch der Klima Arena.
Ziel des Ausflugs war es, den Schülerinnen und Schülern die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs) nicht nur theoretisch näherzubringen, sondern sie erlebbar zu machen. Dabei wurde schnell deutlich: Nachhaltigkeit beginnt bereits im Kleinen – beim Einkauf, beim Essen, bei der Wahl des Verkehrsmittels oder im bewussten Umgang mit Ressourcen. Ganz nach dem Motto: Viele kleine Schritte können gemeinsam Großes bewirken und unsere Zukunft positiv verändern.
Ein besonders beeindruckender Einstieg wartete im Gletscherkino auf die Klassen. Gewaltige Bilder der schmelzenden Arktis, eindrucksvolle Naturaufnahmen und die sichtbaren Folgen des Klimawandels machten deutlich, wie verletzlich unser Planet ist und welche Auswirkungen globale Veränderungen auch auf unser eigenes Leben haben.
Anschließend gingen die Schülerinnen und Schüler bei einer interaktiven Rallye selbst auf Entdeckungstour durch die Welt der SDGs. Themen wie nachhaltige Ernährung, umweltfreundliche Mobilität oder klimabewusstes Wohnen standen dabei im Mittelpunkt. Besonders spannend war die Erkenntnis, dass gerade junge Menschen viele Möglichkeiten haben, ihren Alltag nachhaltiger zu gestalten und selbst aktiv etwas zu verändern.
Ein weiteres Highlight bildete der riesige digitale Globus am Ende der Ausstellung. Anschaulich und faszinierend wurde dargestellt, wie sich CO₂-Belastungen weltweit verteilen, welche dramatischen Folgen Waldbrände für das Klima haben und welchen Einfluss unter anderem die Landwirtschaft und die Weidehaltung von Kühen auf die Erderwärmung ausüben.
Trotz vieler alarmierender Fakten vermittelte der Besuch vor allem auch Hoffnung: Die Menschheit hat es bereits geschafft, durch gemeinsames Umdenken und verändertes Verhalten das Ozonloch deutlich zu verkleinern. Ein starkes Zeichen dafür, dass wir auch beim Klimawandel etwas bewegen können.





