Studienfahrt nach Prag 2011
Studienfahrt Prag vom 18. 07. – 22. 07. 2011
Prag - die „goldene Stadt“ war das Reiseziel unserer Klasse. Mit großer Vorfreude traten wir am Montag, dem 18. Juli die Reise in die „Stadt der hundert Türme“ an. Nach unserer Ankunft und der Unterbringung unserer Habseligkeiten, erwartete uns das erste „Abenteuer“: Geldwechsel. Doch gewöhnten wir uns recht schnell an die andere Währung und die ungewöhnlich hoch wirkenden Preise. Wir verabredeten uns für den Abend zu einem gemütlichen Essen in einem nahe gelegenen Restaurant und erkundeten bis dahin die Stadt auf eigene Faust. Nachdem alle zusammen in Ruhe zu Abend gegessen und bereits einige Biere genossen hatten, ging es daran, das Nachtleben Prags ordentlich aufzumischen. Einen Teil der Klasse zog es in die Disco, der andere Teil verbrachte einen tollen Abend in einer Bar. Um 9.30 Uhr des darauf folgenden Tages begann, nach einer für einige nur kurzen Nacht, unser Kulturprogramm. Unsere Reiseleiterin, die von uns Frau „Jana“ genannt wurde, holte uns im Hotel zu unserer Stadtführung ab und brachte uns schon mit ihrem Morgengruß in Stimmung auf den bevorstehenden Tag – „Dobrý ráno“. So machten wir uns bei wunderschönem Wetter auf den Weg in die Altstadt. Um viele Informationen und Eindrücke bereichert, erreichten wir schließlich die Karlsbrücke, von der aus man einen gigantischen Ausblick auf die Prager Burg und den Rest der Stadt genießen kann. Allerdings wartete an diesem zweiten Tag unserer Klassenreise noch eine große Herausforderung auf uns. Der Aufstieg zum „Prager Eiffelturm“. Was sich hierzu sagen lässt? – Die Füße schmerzten, der Durst hatte gesiegt!
Nachdem viele in der Nacht erst gegen 5.30 Uhr in ihre Betten gesunken waren, startete auch am Mittwoch der Tag mit einer Führung. Auf dem Programm standen unter anderem der Veits Dom, der Königspalast und zu guter letzt das goldene Gässchen im Bereich Hradschin. Beeindruckt waren wir hier besonders von den Ausmaßen des Doms und der Wachablösung, die wir beobachten durften. Doch der Kultur nicht genug, besuchten wir am nächsten Morgen das Nationalmuseum. Aber auch unsere Freizeit kam nicht zu kurz. So hatten wir jeden Tag einige Stunden zur Verfügung, um in kleinen Gruppen die verschiedensten Ecken der tschechischen Hauptstadt genauer unter die Lupe zu nehmen. Ob es nun darum ging, etwas Essbares aufzuspüren, etwaige Souvenirshops nach schönen Postkarten zu durchforsten oder ganz einfach, um die Zeit für ein ausgiebiges Mittagsschläfchen zu nutzen, war ganz und gar uns überlassen.
Unterm Strich waren diese fünf Tage auch Dank unserer beiden Lehrer Herrn Hartmann und Herrn Trupka ein tolles Gemeinschaftserlebnis.
Text: Rebecca Huber







