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The winner takes it all – the loser standing tall
Debating-Wettbewerb 26.07.2010 an der Carl-Theodor-Schule Schwetzingen
Freies Reden auf Englisch stellt für viele Schüler/innen eine Herausforderung dar. Was es jedoch heißt, sich darin mit anderen Klassen zu messen, konnten zwei Global Studies-Klassen der Handelslehranstalt Bruchsal (E5 und J1e) am Montag in Schwetzingen am eigenen Leib erfahren. Am von der CTS Schwetzingen federführend organisierten ersten Nordbadischen Debating-Wettbewerb nahmen insgesamt 6 Teams teil, 2 davon aus Bruchsal und 4 aus Schwetzingen. Diese bestanden aus jeweils drei Sprechern, drei Ersatzsprechern, zwei Beurteilenden (Judges), einer Chairperson (die die Debatte leitet) und einem Timekeeper (der die Zeit während der Debatte nimmt). Beim Debating geht es darum, dass ein Team zu einem vorgegebenen Thema (der so genannten „Motion“) Argumente findet, wobei es jeweils ein Proposition-Team (Pro-Seite) und ein Opposition-Team (Contra-Seite) gibt. Diese Argumente werden in freier Rede vorgetragen und die jeweilige Gegenseite ist berechtigt, Einwände und Einsprüche (sogenannte „Points of Information“) während der Reden einzustreuen, um ihren Gegner zu verunsichern und zu Fall zu bringen. Dieser Wettbewerbscharakter wurde während der geführten Debatten immer wieder deutlich, die extrem emotional geführt wurden und sehr kurzweilig waren. Insgesamt gab es für jedes Team zwei Debatten, eine vorab vorbereitete und eine improvisierte Debatte, bei der die Schüler/innen 45 Minuten Zeit hatten, spontan Argumente zu finden. Spontaneität ist eine der Fähigkeiten, die beim Debating in hohem Maße benötigt werden, genauso wie das „thinking on your feet“, d.h. die Schüler/innen müssen innerhalb von Sekundenbruchteilen in der Fremdsprache adäquat auf vorgebrachte Einwände, Fragen oder Einsprüche des Gegners reagieren und diese zerstören oder zumindest entkräften. Die anfängliche Skepsis seitens der Schüler/innen wich zunehmender Begeisterung, was nicht zuletzt an den spannenden Debatten lag. Die mit Hoffen und Bangen erwarteten Urteile der Jury (die ausschließlich aus Schüler/innen bestand) beendeten die jeweiligen Debatten und sorgten oftmals für Diskussionen, die jedoch (genauso wie die Debatten selbst) immer absolut fair abliefen. Alles in allem bleibt für die teilnehmenden Schüler/innen der HLA, insbesondere für die Debattierenden, eine bereichernde Erfahrung fernab des Unterrichtsalltags, der mit einer Urkunde wunderbar abgerundet wurde. Die Fachschaft Global Studies der HLA Bruchsal wird sich dafür einsetzen, dass der zweite Nordbadische Debating-Wettbewerb nächstes Jahr in Bruchsal stattfinden wird und – wer weiß: vielleicht schaffen es unsere Teams dann bis ins Finale.
Text: Sven Exner
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