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Betriebsbesichtigung bei Audi
Am 26. Januar 2010 besuchte die Wirtschaftsschulklasse BFW 2/1 das Audi-Werk in Neckarsulm.
Vor der geplanten Führung hatten die Schüler eine halbe Stunde Zeit, um sich die aktuellen Audimodelle anzuschauen – wo natürlich das „Probesitzen“ in den jeweiligen Fahrzeugen nicht fehlen durfte. Ein Highlight war der Audi R8 mit einem V10 Motor in Hochglanz-Aluminium-Lackierung, der wie ein Spiegel glänzte – deshalb war hier Berührungsverbot angesagt!
Im Anschluss bekamen die Schüler Kopfhörer und einen dazugehörigen Empfänger, um das Gesprochene während der Führung mitverfolgen zu können. Die Führung begann im Pressewerk. Spätestens da wussten die Schüler, weshalb sie Kopfhörer bekamen, da es in dieser Halle sehr laut war – hier wurden alle Autoteile gestanzt und gepresst.
Gespannt verfolgten sie hierzu die einzelnen Abläufe: Zuerst schnitt eine Bandschneideanlage einen Streifen von einer kilometerlangen Aluminiumrolle ab, und im Anschluss wurde das abgeschnittene Teil in die entsprechende Form gepresst. Dann bekam das Teil, mithilfe einiger Punktschweißroboter, Löcher eingebrannt, um die Teile später vernieten und verschrauben zu können. Zum Schluss wurde das Teil mit der entsprechenden Farbe lackiert (dieser Vorgang wurde nicht gezeigt, da es die Sicherheitsvorschriften nicht erlauben).
Es war interessant zu beobachten, wie aus einem Stück Aluminiumstreifen, eine Motorhaube, eine Autotür oder ein anderes Teil für ein Fahrzeug gestanzt wurde.
Danach besuchten sie die Montagehalle, in der die Fahrzeuge letztendlich zusammengebaut werden. Dort waren lauter fertige Karosserie- und Fahrzeugteile in vielen Kisten eingeordnet – von den dortigen Arbeitern intern als „Supermarkt“ bezeichnet. Es war zu sehen, wie die Arbeiter am Fließband die ausgewählte Ausstattung zu den Karosserien zusammenbauten. Zum Schluss sahen sie dann die „Hochzeit“, wie es die Autobauer nennen. Damit ist der Teil der Produktion gemeint, wenn sich die Karosserie mit dem Fahrgestell mit dem Motor samt Antrieb vereint.
Dies war bestimmt eine erlebnisreiche, spannende Besichtigung für die Schüler der BFW 2/1.
Text:Nino Adragna BFW 2/1
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