BNN vom 27.12.06

Berlinfahrt für die Klasse gewonnen

WirtschaftsfachschuleBruchsal. „Wir fahren nach Berlin“, jubelt Vanessa Moretto. Ihre Klassenkameraden können es kaum fassen, Vanessa hat für ihre Klasse bei einem Internet-Spiel der Bahn den ersten Preis, eine zweitägige Reise nach Berlin mit dem Inter City gewonnen. Vanessa ist Schülerin der Abschlussklasse der Wirtschaftsfachschule in Bruchsal und als Mitarbeiterin einer in die Schule integrierten Übungsfirma bestens mit dem Computer vertraut. In ihrer Freizeit surft sie gerne im Internet. Man kann sich dort informieren, kommunizieren, spielen und vieles mehr.
In der Schule erfuhr sie von einem Internet-Spiel der Bahn. Wer wagt, gewinnt, dachte sie sich und loggte sich ein mit www.db-trax.de. Vanessa spielte mit, bezog ihre Mitschüler und die Lehrerin Julia Müller mit ein und diese schickte die Antwortkarten an die angegebene Adresse. Die Freude war groß, als Werner W. Klingberg, Konzernbevollmächtigter der Bahn für die Region Südwest und das Land Baden-Württemberg, in Begleitung von Roland Kortz vom Regionalbüro Stuttgart der Klasse die frohe Kunde vom Gewinn des ersten Preises brachte.
Die Beweggründe für dieses Spiel erläuterte Werner Klingberg: „Wir wollten mit dem Online-Spiel Schulabgängern und allen Jugendlichen die berufliche Orientierung erleichtern. Wir führen die Spieler mit einer Zeitreise durch die Bahnwelt und geben interessante Einblicke in Ausbildungsberufe der Bahn in verschiedenen Bereichen. Nach einer Selbsteinschätzung am Ende des Spiels erhält jeder Teilnehmer Vorschläge, für welche Berufsgruppe er geeignet sein könnte.“ Mit den Schülern freuten sich auch Rektor Gerold Greil und die Lehrerin Julia Müller, die als Betreuerin mit nach Berlin fahren wird. hüb



Amtsblatt Bruchsal vom 21.12.2006

Handelslehranstalt Bruchsal
Schülerfirma auf Internationaler Messe
"Möchten Sie unser reichhaltiges Angebot an Sportartikeln und Reisen sehen?" So in etwa klang es überall auf der 42. Internationalen Übungsfirmen - Messe, die Anfang Dezember in Stuttgart stattfand.
Hier konnten die knapp 150 ausstellenden Unternehmen ihre fiktiven Waren anbieten, Werbung für sich machen, Verkaufsgespräche führen und sich mit Mitarbeitern anderer Firmen unterhalten. Was die Angelegenheit jedoch noch interessanter machte, war die Tatsache, dass nicht nur deutsche Handelsunternehmen vertreten waren, sondern Übungsfirmen aus sieben Nationen. Darunter unter anderem aus Belgien, Schweden, Finnland, Italien und der Ukraine.
Mitten unter ihnen war auch eine Schülerfirma der Handelslehranstalt Bruchsal mit einem überaus attraktiven Stand vertreten. Die "Sport Palace Bruchsal GmbH", die von Schülern und Lehrern des Kaufmännischen Berufskollegs geleitet wird, handelt mit Sportartikeln und Reisen und konnte auf der Internationalen Messe einen Umsatz von etwa 50.000 Euro erzielen. Um den Kunden auf der Ausstellung auch Anschauungsmaterial bieten zu können, stellte die Partnerfirma "Sport-Schlenker Bruchsal" einige Sportwaren, wie Bälle und Trikots, zur Verfügung. Um den wirtschaftlichen Kreislauf zu erhalten, kauften die Mitarbeiter der "Sport Palace Bruchsal" auch bei anderen Ausstellern ein, beobachteten und beurteilten andere Unternehmen und deren Verkaufsmethoden.
Die Übungsfirma bietet für Schülerinnen und Schüler der Handelslehranstalt Bruchsal einen Ausgleich zum normalen Schulalltag. In den fiktiven Unternehmen bekommen die Schüler einen Überblick darüber, welche Aufgaben und Tätigkeiten sie später in einer kaufmännischen Ausbildung erwarten und analysieren und lösen selbstständig Probleme aus allen Bereichen der Betriebswirtschaft.
Jan Barth





Internetseite der Stadt Bruchsal 20.12.06

Unerwartetes Weihnachtsgeschenk

Schülerin Vanessa gewinnt... und eine ganze Klasse freut sich
Vanessa M., Schülerin der Abschlussklasse der Wirtschaftsschule, machte auf "gut Glück" bei einem Internetspiel der Bahn mit und gewinnt den ersten Preis! Jetzt fährt sie sowie ihre ganze Klasse für zwei Tage nach Berlin.
Als Mitarbeiterin einer in die Schule integrierten Übungsfirma kennt sich die strahlende Siegerin bestens mit dem Computer aus und verbringt auch außerhalb der Schule viel Zeit mit dem Surfen im Internet, um alle Möglichkeiten des Netzes zu nutzen.
Sie erfuhr von einem Internetspiel der Bahn, loggte sich ein und benachrichtigte sowohl ihre Mitschüler als auch ihre Lehrerin.
Und da staunte die Klasse nicht schlecht, als Werner Klingberg, der Konzernbevollmächtigte der Bahn für die Region Südwest und Baden Württemberg, gemeinsam mit Roland Kortz vom Regionalbüro Stuttgart die Nachricht des Gewinns überbrachte.
"Wir wollten mit dem Onlinespiel Schulabgängern und allen Jugendlichen die berufliche Orientierung erleichtern, sie mit einer Zeitreise durch die Welt der Bahn führen und interessante Einblicke in Ausbildungsberufe der Bahn in verschiedenen Bereichen geben. Nach einer Selbsteinschätzung am Ende des Spiels erhält jeder Teilnehmer Vorschläge, für welche Berufsgruppe er geeignet sein könnte.", erklärten die Überbringer.
Rektor Gerold Greil und Lehrerin Julia Müller, die als Betreuerin die Klasse nach Berlin begleiten wird, freuten sich ebenso über das unerwartete Weihnachtsgeschenk.

Bruchsal XL
© Bruchsal XL, 20.12.2006




BNN vom 20.12.06

„Wir fahren nach Berlin“

Bruchsal (hüb). „Wir fahren nach Berlin“, jubelt Vanessa Moretto. Ihre Klassenkameraden können es kaum fassen, Vanessa hat für ihre Klasse bei einem Internetspiel der Bahn den ersten Preis, eine zweitägige Reise nach Berlin gewonnen. Vanessa ist Schülerin der Abschlussklasse der Wirtschaftsfachschule in Bruchsal und als Mitarbeiterin einer in die Schule integrierten Übungsfirma bestens mit dem Computer vertraut. In ihrer Freizeit surft sie gerne im Internet. Man kann sich dort informieren, kommunizieren, spielen und vieles mehr. In der Schule erfuhr sie von einem Internetspiel der Bahn. Wer wagt, gewinnt, dachte sie sich und loggte sich ein mit www.db-trax.de. Vanessa spielte mit, bezog ihre Mitschüler und die Lehrerin Julia Müller mit ein und diese schickte die Antwortkarten an die angegebene Adresse.
Die Freude war groß, als Werner Klingberg, Konzernbevollmächtigter der Bahn für die Region Südwest und das Land Baden-Württemberg, in Begleitung von Roland Kortz vom Regionalbüro Stuttgart der Klasse die frohe Kunde vom Gewinn des ersten Preises brachte. Die Beweggründe für diese Spiel erläuterte Werner Klingberg: „Wir wollten mit dem Onlinespiel Schulabgängern und allen Jugendlichen die berufliche Orientierung erleichtern. Wir führen die Spieler mit einer Zeitreise durch die Bahnwelt und geben interessante Einblicke in Ausbildungsberufe der Bahn in verschiedenen Bereichen. Nach einer Selbsteinschätzung am Ende des Spiels erhält jeder Teilnehmer Vorschläge, für welche Berufsgruppe er geeignet sein könnte.“ Mit den Schülern freuten sich auch Rektor Gerold Greil und Lehrerin Julia Müller, die als Betreuerin mit nach Berlin fahren wird.





BNN vom 15.12.06

Schüler auf internationaler Messe


Handelslehranstalt Bruchsal. „Möchten Sie unser reichhaltiges Angebot an Sportartikeln und Reisen sehen?“ So in etwa klang es überall auf der 42. Internationalen Übungsfirmen Messe in Stuttgart. Dort konnten die knapp 150 ausstellenden Unternehmen ihre fiktiven Waren anbieten, Werbung für sich machen, Verkaufsgespräche führen und sich mit Mitarbeitern anderer Firmen unterhalten.
Was die Angelegenheit jedoch noch interessanter machte, war die Tatsache, dass nicht nur deutsche Handelsunternehmen vertreten waren, sondern Übungsfirmen aus sieben Nationen. Darunter unter anderem Belgien, Schweden, Finnland, Italien und die Ukraine. Mitten unter ihnen war auch eine Schülerfirma der Handelslehranstalt Bruchsal mit einem überaus attraktiven Stand vertreten.
Die „Sport Palace Bruchsal GmbH“, die von Schülern und Lehrern des Kaufmännischen Berufskollegs geleitet wird, handelt mit Sportartikeln und Reisen und konnte auf der Internationalen Messe einen Umsatz von etwa 50 000 Euro erzielen.
Um den Kunden auf der Ausstellung auch Anschauungsmaterial bieten zu können, hatte die Partnerfirma Sport-Schlenker Bruchsal einige Sportwaren, wie Bälle und Trikots, zur Verfügung gestellt. Um den wirtschaftlichen Kreislauf zu erhalten, kauften die Mitarbeiter der „Sport Palace Bruchsal“ auch bei anderen Ausstellern ein, beobachteten und beurteilten andere Unternehmen und deren Verkaufsmethoden.
Die Übungsfirma bietet für Schülerinnen und Schüler der Handelslehranstalt Bruchsal einen Ausgleich zum normalen Schulalltag. In den fiktiven Unternehmen bekommen die Schüler einen Überblick darüber, welche Aufgaben und Tätigkeiten sie später in einer kaufmännischen Ausbildung erwarten und analysieren und lösen selbstständig Probleme aus allen Bereichen der Betriebswirtschaft. sm



Amtsblatt Bruchsal vom 07.12.06

Handelslehranstalt Bruchsal
Aids für Schüler kein Thema?

Und ob! Die SMV der Handelslehranstalt Bruchsal nutzte auch dieses Jahr den Welt-Aids-Tag, um auf die wieder zunehmende Gefahr durch ungeschützte Sexualkontakte hinzuweisen. Trotz vieler Aufklärungskampagnen ist die Sorglosigkeit unter Jugendlichen erneut gewachsen. In Gesprächen und mit einem Aktionsstand mit Materialien der Aids-Hilfe Karlsruhe e.V. versuchten die SMV-Vertreter, bei ihren Altersgenossen das Problembewusstsein zu schärfen.
Trotz mancher Berührungsängste mit dem Thema und dem einen oder anderen unsicheren Kichern oder "coolen" Spruch, können die vielen Gespräche in der Eingangshalle der HLA als Erfolg verbucht werden. Vielleicht werden sie ja in der einen oder anderen "sturmfreien" Bude fortgesetzt.



Amtsblatt Bruchsal vom 30.11.06

Handelslehranstalt Bruchsal
Einmal Kansas und zurück in 60 Minuten

Schülerinnen und Schüler der Handelslehranstalt Bruchsal nahmen am Mittwoch,den 21. November 2006, um 14 Uhr an einer einstündigen Web-Konferenz des Projekts "i-LET" mit dem amerikanischen Dozenten Joe Cunningham teil.

Die Schülerinnen und Schüler folgten gespannt dem per Internetverbindung und Beamer auf die Großleinwand projizierten,vollständig auf Englisch geführten Vortrag über amerikanische Massenmedien. Joe Cunningham gelang es, die Schülerinnen und Schüler mit seinem Vortrag selbst zu fortgeschrittener Nachmittagsstunde zu begeistern.

Bei der Web-Konferenz konnte man sich mit elektronischem "Handheben" wie in einem richtigen Klassenzimmer zu Wort melden und nach der Mikrofonfreigabe durch den Vortragenden seinen englischen Redebeitrag in das "Weltklassenzimmer" einbringen.
Die bundesweit teilnehmenden "Mitschüler" konnten z.B. durch Smileys (grafische Darstellung eines Lächelns) ihre Zustimmung oder Ablehnung zum Gesagten signalisieren und sogar Applaus spenden.

In der durch Vortagsteile und Diskussionen gestalteten Web-Konferenz lernten die Schülerinnen und Schüler eine Definition des Begriffes "Massenmedien" kennen, erfuhren Einzelheiten über die Geschichte der Massenmedien, machten sich Gedanken über die Funktionen von Massenmedien und verglichen drei unterschiedliche US-Medien.

Joe Cunningham verstand es immer wieder, die Schülerinnen und Schüler zur aktiven Teilnahme am Gespräch zu animieren, und alle waren erstaunt, wie schnell eine Stunde verfliegen kann.

Das war sicherlich nicht der letzte virtuelle Besuch in Kansas. Die Schülerinnen und Schüler freuen sich schon auf weitere Begegnungen im virtuellen Klassenraum zu Themen wie: Education in the USA -- private vs. public schooling, Crime and Punishment, American environmentalism, Health care in the USA, die ihnen das Projekt "i-LET" ermöglicht.

Was bezweckt eigentlich das Projekt "i-LET"?

-
Die Ergänzung des Unterrichtsangebots durch intensive Einbindung von Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft in den Unterricht in Form von Fachvorträgen und Diskussionen.
-Die Reduzierung des Vorbereitungsaufwands im Zusammenhang mit Expertenvorträgen für die Schulen durch Einsatz moderner Kommunikationsmedien ("Webconferencing").
-Die Nutzung von Synergieeffekten durch schulübergreifende Zusammenarbeit (zentrale Vorbereitung, gemeinsamer Referentenpool).
-Die Gewinnung hochkarätiger Referenten durch Aufwandsminimierung (Wegfall von Reisekosten und Ausfallzeiten).

Näheres unter: www.i-LET.de



BNN vom 22.11.06

Web-Konferenz mit Liveschaltung nach Kansas
Unterricht an der HLA Bruchsal über „Massenmedien“


Von unserem Redaktionsmitglied Hansjörg Ebert
Bruchsal. „Last call to Bruchsal“, tönt es aus dem Lautsprecher. Nein, hier hebt kein Flieger Richtung Kanaren ab, an der Handelslehranstalt in Bruchsal startet eine Web-Konferenz. „Good Morning“, begrüßt Joe Cunningham seine Zuhörer, obgleich die Turmuhr der Lutherkirche gerade zwei Mal geschlagen hat. Doch in Kansas, wo der Universitätsdozent soeben den transatlantischen Unterricht begonnen hat, ist es gerade sieben Uhr früh. „Massenmedien in einer globalen Gesellschaft“ lautet das Thema des Power Point unterstützten Vortrags, der – zum zunächst ungläubigen Staunen mancher Zuhörerinnen – komplett in Englisch lief.
Kurt Ochlich, im normalen Schulalltag der Handelslehranstalt für Englisch, BWL, EDV und Ethik zuständig und nebenbei auch Webmaster der Schule, hat das Angebot im Internet entdeckt und die Schule eingeloggt. Mit einem halben Dutzend weiteren bundesdeutschen Schulen war die Bruchsaler Bildungsanstalt gestern Nachmittag live dabei. 40 Pennäler lauschten zur achten Schulstunde den in gut verständlichem Englisch vorgetragenen Ausführungen des Universitätsdozenten, der die zugeschaltete Schülertruppe immer wieder mit Fragen aus der Reserve lockte.
Zwei kleine Wermutstropfen trübten das Bild der High-Tech-Schule nur unwesentlich: Zum einen krachten zwischendurch die Mikrofone wie beim beliebten Hauch- und Klopftest, zum anderen gab es Mister Cunningham nur im stehenden Bild – Mängel, die bei der nächsten Web-Konferenz behoben sein sollen. Bis zu 100 Schulen sollen sich auf absehbare Zeit auf diesem elektronischen Lernfeld tummeln, für das auch Fachleute der deutschen Wirtschaft als Referenten gewonnen wurden.
Auch die Inhalte kamen bei der Web-Konferenz nicht zu kurz – im Gegenteil. Die Oberstufenschülern bekamen eine Definition des Begriffs „Massenmedien“ geliefert, sammelten ein Dutzend Beispiele für Medien, bekamen im Zeitraffer die Geschichte der modernen Massenmedien von Gutenbergs Buchdruck über die ersten bewegten Bilder, Radio und Farbfernsehen bis PC und Internet serviert. Sie lernten, dass Massenmedien nicht nur für Information, Beratung, Bildung und Unterhaltung, sondern auch zu Meinungsbildung und Werbung benutzt werden.
Die Art und Weise, welche Informationen ausgewählt und wie sie präsentiert werden, wurde beim Vergleich dreier US-Medien – der New York Times, des Kansas City Star und von Weekly World News – heraus gearbeitet. Diskutiert wurde dann über die Frage, ob es denn einen Zusammenhang zwischen Gewalt in einem Computerspiel und Gewalt in der Realität gibt. Unter dem Eindruck des Amoklaufs in Emsdetten hatte mancher Schüler dazu Plausibles zu sagen. Überhaupt gelang es dem US-Dozenten, seine Zuhörer durch seine wertschätzende Art nicht allein zum Mitdenken, sondern auch zum Reden zu bringen.
So wurden die Fragen erörtert, ob das Online-Lernen nicht bald den klassischen Schulunterricht ersetzen könnte, ob die US-Medien bei ihrer Berichterstattung im Vorfeld des Irak-Krieges zu unkritisch gewesen und ihrer Wächterfunktion nicht nachgekommen sind und schließlich in welche Richtung sich die Massenmedien in Zukunft entwickeln. Mit einem flammenden Dankeschön nach Kansas City klang die Web-Konferenz kurz nach 15 Uhr aus – „Good bye Bruchsal“.

i-LET:Veranstalter des Webconferencing





Internetseite der Stadt Bruchsal 22.11.06

Bruchsal meets Kansas

Unterricht der besonderen Art
Gestern fand eine ganz besondere Unterrichtsstunde in der Handelslehranstalt statt. Denn einige Schüler und auch Lehrer waren bei einer Live-Schaltung nach Kansas dabei! Durch diese Lehreinheit leitete Lehrer Kurt Ochlich, der auch für Webangelegeheiten der Schule zuständig ist.

Eine solche Veranstatung ist in unseren Landen etwas ganz besonderes! Denn die HLA ist eine von nur acht Schulen aus ganz Deutschland, die an solchen i-learning-Programmen teilnehmen.
In einer guten Stunde - so lange dauerte die Sitzung nämlich - konnten alle Anwesenden einen powerpoint unterstützten Vortrag zum Thema "mass media in the USA" mitverfolgen, den der US Dozent Joe Cunningham mit voller Begeisterung referierte - natürlich auf Englisch. Doch dieses war nach eigener Aussage selbst für die Schüler gut verständlich und somit kein Problem!
Mit gespitzten Ohren saßen alle Zuhörer, die sich übrigens freiwillig zu diesem Vortrag noch in der Schule befanden, in dem Medienram und starrten auf die große Leinwand.
Es waren noch etwa ein halbes Dutzend weiterer Schulen und Interessierte zugeschaltet und konnten per Click auf einen Button Fragen direkt nach Amerika stellen oder welche beantworten.
Eine solche Lehreinheit kommt selten vor an einer deutschen Schule, denn so leise ist es wohl bei normalem Unterricht nicht...
Demnächst im WILLI Stadtmagazin mehr zu diesem Thema!

Bruchsal XL
© mo, 22.11.2006






BNN vom 15.11.06

Sprecher des Dachverbands
Daniel Herzog aus Bruchsal vertritt Jugendinteressen




Bruchsal (BNN). Nicht alltäglich verlief der Besuch des Jugendgemeinderates beim Herbsttreffen des Dachverbandes der Jugendgemeinderäte, das am Wochenende in Bad Mergentheim stattgefunden hat: Daniel Herzog heißt einer der vier neu gewählten Sprecher des Dachverbandes und kommt vom Jugendgemeinderat Bruchsal. Es war ein großer Wunsch, der sich mit der Wahl für den 18-jährigen Schüler erfüllte, schließlich geht es beim übergeordneten Dachverband nicht nur um die Organisation von regelmäßigen Erfahrungsaustauschen zwischen den Jugendgremien, sondern um echte Landespolitik, bei der die Sprecher die Interessen von Jugendlichen aus ganz Baden-Württemberg vertreten müssen.
Dies zeigt sich an den aktuellen Themen, die anlässlich des Herbsttreffens in Bad Mergentheim diskutiert wurden: So sprachen sich beispielsweise die über 60 Delegierten aus ganz Baden-Württemberg, zu denen auch Vertreter des Bruchsaler Jugendgemeinderates gehörten, für das bewusste Tragen von Anti-Nazi-Symbolen aus. In der in Bad Mergentheim einstimmig beschlossenen Resolution heißt es weiter: „Vor allem Jugendliche bringen hiermit ihre politische Meinung zum Ausdruck. Man sollte dieses Bekenntnis zur Demokratie und ihren Widerstand gegen rechte Tendenzen nicht durch Gerichtsurteile verbieten.“
Zuvor waren erprobte Aktionen präsentiert worden, wie Jugendgemeinderäte gegen Gewalt vorgehen können. Favorisiert wurde eine CD mit Texten und Musik baden-württembergischer Gruppen, die im Frühjahr kostenlos an junge Menschen verteilt werden soll.
Neben Daniel Herzog werden sich drei weitere Sprecher, Erkut Eroglu aus Biberach, Theodora Dimou aus Heilbronn und Markus Greiner aus Esslingen, um die landesweiten Aktionen der Jugendgemeinderäte kümmern. Geplant ist insbesondere ein internationaler Austausch von Jugendgemeinderäten und eine Fahrt nach Berlin: Am 20. und 21. Januar 2007 soll unter dem Motto „Europa liegt in unseren Händen“ eine Aktion vor dem Reichstag stattfinden. Der Dachverband und die Landeszentrale für politische Bildung (LpB) unterstützen damit den bundesweiten Aktionstag anlässlich der Übernahme der EU-Ratspräsidentschaft durch die Bundesrepublik.





Amtsblatt Bruchsal vom 09.11.06

Handelslehranstalt Bruchsal
Schüler sind "Ready for take-off"
Der Seminarkurs "Baden-Airpark" der Handelslehranstalt Bruchsal kam am Donnerstag, den 26.10.06, zusammen mit einem betreuenden Lehrer zu einer ersten Kontaktaufnahme an den Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden in Söllingen. Zweck des Treffens waren, ein erstes Schnuppern der Airportluft und die Abstimmung der Aufgabenstellung mit der Geschäftsführung des Baden-Airparks.
Spannende Aufgaben der Schülerinnen und Schüler sind u.a. die Erstellung eines mehrsprachigen Fragebogens, die Durchführung von Passagierbefragungen am Flughafen Karlsruhe/Baden-Ba-
den in Bezug auf die verschiedenen Flug- verbindungen und die qualifzierte Auswertung und Darstellung der erhobenen Daten.
Die Schülerinnen und Schüler waren sofort begeistert von der freundlichen Aufnahme und der kurzweiligen Einführung durch den Geschäftsführer des Baden- Airparks, Herrn Manfred Jung. Der anschließende Rundgang durch die Flughafenanlagen, professionell geführt von Frau Elke Fleig (Marketing/PR) und Herrn Sebastian Merkel (Unternehmensplanung), war ein besonderes Erlebnis, das alle sofort in Arbeitslaune versetzte. Am liebsten hätten die Schülerinnen und
Schüler sofort mit ihrer Passagierbefragung begonnen, da sie sich natürlich dem Flair der Flughafenatmosphäre nicht entziehen konnten. Der Rundgang sorgte für genügend Gesprächsstoff, der beim abschließenden Essen im Flughafenrestaurant "DaVinci" ausgiebig erörtert wurde.
Diese gelungene Veranstaltung steigerte die Motivation der Schülerinnen und Schüler von 100% auf 150% und zeigt, dass die Arbeit der beruflichen Schulen - trotz häufger anderslautender Meinungen - sehr gut mit den Bedürfnissen der gewerblichen Wirtschaft harmonieren kann und beide Seiten voneinander proftieren können.
Übrigens: Was ist ein "Seminarkurs"?
Es handelt sich dabei um eine Unterrichtsform, die den 45-Minuten-Takt des Lernens hinter sich lässt, fächerübergreifendes, projektorientiertes, hochschulnahes und erwachsenengerechtes Lernen fördert, eine Stärkung der Kommunikations- und Präsentationsfähigkeit bewirkt und die Teamfähigkeit und Selbstständigkeit gleichermaßen stärkt. Der Seminarkurs erstreckt sich über ein Schuljahr und endet mit einer öffentlichen Präsentation der Arbeitsergebnisse im Juni
2007.
Näheres dazu auf unserer Website: www.hla-bruchsal.de





BNN vom 03.11.06

Flughafenumfrage geplant
HandelslehranstaltBruchsal. Die Erstellung eines mehrsprachigen Fragebogens und die Durchführung von Passagierbefragungen am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden in Bezug auf die verschiedenen Flugverbindungen hatte sich der Seminarkurs „Baden-Airpark“ der Handelslehranstalt Bruchsal gestellt. Schließlich sollten die erhoben Daten ausgewertet und dargestellt werden. Bei einer ersten Kontaktaufnahme schnupperten die Schüler Airport- Luft und stimmten die Aufgabenstellung mit der Geschäftsführung des Baden-Airpark ab.
Die Schülerinnen und Schüler waren sofort begeistert von der freundlichen Aufnahme und der kurzweiligen Einführung durch Manfred Jung, den Geschäftsführer des Baden-Airparks, ein Rundgang durch die Flughafenanlagen, professionell geführt von der Marketing-Managerin Elke Fleig und Sebastian Merkel von der Unternehmensplanung schloss sich an. Am liebsten hätten die Schülerinnen und Schüler sofort mit ihrer Passagierbefragung begonnen, da sie sich dem Flair der Flughafenatmosphäre kaum entziehen konnten. Doch dafür sind nun erst einige Vorarbeiten zu machen. Die Auftaktveranstaltung steigerte jedoch die Motivation der Schülerinnen und Schüler erheblich und unterstrich zudem, dass die Arbeit der beruflichen Schulen – trotz häufiger anders lautender Meinungen – sehr gut mit den Bedürfnissen der gewerblichen Wirtschaft harmonieren und beide Seiten voneinander profitieren können. Nach Erstellung des Fragebogens soll die Umfrage dann im Januar laufen. Anschließend werden die Arbeitsergebnisse ausgewertet, präsentiert und publiziert.
Was ist ein „Seminarkurs“? Dabei handelt es sich um eine Unterrichtsform, die den 45-Minuten-Takt des Lernens hinter sich lässt, fächerübergreifendes, projektorientiertes, hochschulnahes und erwachsenengerechtes Lernen fördert, eine Stärkung der Kommunikations- und Präsentationsfähigkeit bewirkt und die Teamfähigkeit und Selbstständigkeit gleichermaßen stärkt. sm





BNN vom 21.10.2006

Neue Wege zur Einstimmung
HandelslehranstaltBruchsal. Neue Wege zur Einstimmung in einen bisher nicht bekannten Bildungsabschnitt und eine ebenfalls unbekannte Schule erprobten die Schüler der Wirtschaftsschulen an der Handelslehranstalt Bruchsal. Um der grundlegenden Überarbeitung der Lehrpläne in den einzelnen Unterrichtsfächern Rechnung zu tragen, erlebten alle ersten Klassen der Berufsfachschule für Wirtschaft besondere Einführungstage, an denen zum einen die Klassengemeinschaft gefördert werden sollte, gleichzeitig aber auch wichtige Präsentationstechniken vermittelt wurden.
Sämtliche Klassen wurden in einzelne Funktionsgruppen eingeteilt, die gemeinsam spezielle Arbeitsaufträge zu erledigen hatten: Um die Betriebsbesichtigung regionaler Unternehmen angemessen vorzubereiten, mussten die Schüler das Marketingkonzept des einzelnen Unternehmens sowie dessen Vertriebs- und Absatzwege vorstellen. Weiterhin sollten sie über die typischen Fertigungs- und Produktionsprozesse und das Warensortiment des Betriebes informieren, und schließlich musste man einen Fragekatalog für die Ausbilder entwickeln. Danach erfolgte die tatsächliche Betriebsbesichtigung, für die sich die Firmen Blanco Bruchsal, Blanco Oberderdingen, die Holzindustrie, Eisen Bärle und John Deere angeboten hatten.
In einer Abschlusspräsentation wurde dann in der Aula der Schule über die neuen Erkenntnisse und die gemachten Erfahrungen berichtet. Für diese Vorträge erhielten die Schülerinnen und Schüler Noten in dem Fach „Projektkompetenz“, was einen besonderen Anreiz darstellte. Flankiert wurden die Einführungstage durch individuelle Teambildungsprojekte in den jeweiligen Klassen, zu denen Kennenlernspiele, eine Schnitzeljagd durch Bruchsal, gemeinsames Mittagessen im Klassenzimmer sowie der Besuch eines Erlebnispädagogikzentrums zählten. sm

Zurück

Weiter




Druckbare Version