2009
2008
2007
Schüleraktivitäten 2010
Schüleraktivitäten 2009
Schüleraktivitäten 2008
Schüleraktivitäten 2006/2007
Schüleraustausch 2009
Schüleraustausch 2008
Schüleraustausch 2007
Schüleraustausch 2006

Zeitungsbericht Gigean



Zurück

Weiter



Schreiben der franz. Gruppe an die HLA

Betreff: Re: bonjour de Gigean

Cher Monsieur Manfred,

"Professeur de français préféré des élèves français de Gigean, voici nos
points positifs et négatifs de notre séjour en Allemagne "...........

Points Positifs :
* Très joli pays
* Accueil chaleureux des familles allemandes
* Sorties entre corres très sympathiques
* L'échange intéressant pour découvrir nos différences
* Le respect pointu des lois nous a impressionnés
* La façon de vivre allemande est différente et cela fut très intéressant
* Votre système scolaire est enviable

Points Négatifs :
* Mauvais temps
* Certains élèves français ont estimé avoir beaucoup dépensé d'argent de
poche lors des sorties entre corres.

Voilà, notre bilan sur le voyage en Allemagne et merci encore pour votre
accueil.
Transmettre notre amitié a Christian et à Mme Ursel Coblenzer qui nous a
accueillis dans son cours de français, c'était très interéssant et nous en
gardons un bon souvenir. Et merci à Mme Zimmermann pour son repas de fête et spécialités.

Bisous a tous de la part de tous les élèves du PUS Allemagne
Email écrit par Julie (ZIG ZAG)

Besuch der franz. Schülergruppe in Bruchsal

Gegenbesuch aus Südfrankreich herzlich empfangen
Großer Bahnhof in der Handelslehranstalt Bruchsal

Nachdem im März neun Schülerinnen der Handelslehranstalt Bruchsal zusammen mit ihren Begleitern Manfred Trupka und Christian Blümmel ihre Partnerschule „La Gardiole“ in Gigean in der Nähe von Montpellier/ Südfrankreich besucht hatten, war es nun an der Zeit für den Gegenbesuch aus dem Languedoc-Roussillon. So landeten am 24. April Julie Gonzalez, Elodie Frezal, Sandy Bijowski, Précieuse Yangou, Delphine Boissonade, Cindy Pintard, Linda Amar, Marie Guillaumenq, Emeline Lengelé und Philippe Boldrini mit ihren Lehrern Béatrix Hansemann und Benjamin Laussel, am Flughafen Frankfurt/Hahn. Obwohl die Schülerinnen und Schüler aus Südfrankreich kein Wort deutsch sprechen, ließen sich sie sich nicht die Chance nehmen, ihr Nachbarland kennen zu lernen. Sichtlich erfreut waren sie vor allem über den herzlichen Empfang, den ihnen ihre deutschen Gastfamilien in Bruchsal und Umgebung bereiteten. So standen für sie neue Essgewohnheiten und häufiges Ausgehen mit ihren correspondants auf dem Plan. Fasziniert waren die Gäste aus Frankreich aber auch von den Sehenswürdigkeiten, die sie ein wenig das doch deutlich kühlere Wetter hierzulande vergessen ließ. Neben dem Besuch der Brauerei „Eichbaum“, des Landesmuseums für Technik und Arbeit in Mannheim, des Kindergartenmuseums in Bruchsal und des Bruchsaler Schlosses mit Stadtrundgang, sowie der Besichtigung des Heidelberger Schlosses und des ZKM in Karlsruhe, gefiel den élèves aus Frankreich insbesondere die Führung in der städtischen. Kindertagesstätte in Heidelberg, da die dortige Umgangsweise mit den Kindern für sie völlig neu war.
Als besonderes Ereignis durften sich die französischen und deutschen Schüler sowie ihre Begleiter auf ein hervorragendes Abschlussessen in der Handelslehranstalt Bruchsal freuen, das die ehemalige Lehrerin der HLA Frau Zimmermann zusammen mit Herrn Luft gekocht hatten, die beide auch schon das Empfangsfrühstück am 25. April in der Schule vorbereitet hatten. Während der Feier gab der Schulleiter der Handelslehranstalt Bruchsal, Herr Gerold Greil, auf Französisch seiner Hoffnung Ausdruck, dass unseren Nachbarn ihr Aufenthalt in Deutschland gefallen habe und sie viele neue und interessante Erfahrungen mitnehmen werden. Monsieur Christophe Lavit, Rektor der Schule „La Gardiole“ in Gigean betonte in seinem Brief an seinen deutschen Amtskollegen, welche Chancen von Partnerschaften zwischen beiden Ländern für die Schüler hervorgehen und wie wichtig gegenseitiges Wissen über Kultur und Gewohnheiten sind. Gerne wären die französischen Gäste länger in Deutschland geblieben, am 29. April hieß es aber wieder Aufbrechen Richtung Montpellier - wir hoffen mit rundweg positiven Eindrücken.



BNN-Bericht vom 03.04.06

Schüleraustausch mit Südfrankreich
Neun Schüler der Handelslehranstalt Bruchsal besuchten ihre Partnerschule „La Gardiole“ in Gigean

Das Nachbarland und seine Menschen und Gewohnheiten zu entdecken. Mit diesem Ziel fuhren die neun Schülerinnen und Schüler Franziska Hoffmann, Jeanine Badura, Simone Hemberger, Kim Steiert, Anna-Lisa Pfitzer, Christian Möller, Marius Fenske, Julian Frank und Kay Weckesser der Handelslehranstalt Bruchsal mit ihren Begleitern Manfred Trupka und Christian Blümmel nach Gigean zur Partnerschule „La Gardiole“ in der Nähe von Montpellier/Südfrankreich. Zwar belegen sieben der Schüler erst seit diesem Schuljahr Französisch, doch das hielt sie nicht davon ab, Land und Leute zu entdecken. Manchmal mit Hand und Fuß lief die Kommunikation zwischen den deutschen Schülern und ihren correspondants und deren Familien. So nah unser Nachbarland auch liegt, so überrascht zeigten sich die Bruchsaler Schüler über die Essgewohnheiten und das Temperament der Südfranzosen. Begeistert waren die deutschen Besucher aber auch von den Sehenswürdigkeiten und der Landschaft. Neben Ausflügen nach Montpellier und Sète standen der Besuch einer Austernfarm, des Musée étang de Thau, des Musée Paul Valéry und die Muskatkellerei cave coopérative Château Peyrade in Frontignant auf dem Plan. Darüber hinaus durften sich die Schüler und ihre Begleiter auf ein tolles Essen in der Schule „La Gardiole“ von Gigean freuen, dass die französischen Schülerinnen vorbereitet hatten. Anlässlich dieses Essens betonte der Rektor des Französischen Lycée, Monsieur Christophe Lavit, die Bedeutung von Austauschen zwischen beiden Ländern für die Entwicklung der Schüler und deren Bild über ihr Nachbarland. Dies unterstrich auch Herr Gerold Greil, Schulleiter der Handelslehranstalt Bruchsal, mit einem Brief an die französische Partnerschule. Entsprechend viel zu schnell gingen für die Schüler und ihre Begleiter die Woche in Südfrankreich zu Ende, von der sie mit tiefgreifenden Eindrücken zurückgekommen sind.

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.


Austausch 2006

Am Montag den 13. März machten sich neun wagemutige Schüler, begleitet von zwei Lehrern, auf den Weg in das unbekannte Südfrankreich. Während der zweistündigen Fahrt an den Flughafen von Frankfurt Hahn malten wir uns aus was für Essen wir bekommen würden, wie die Gastfamilie sein wird und machten uns über unsere geringen Französischkenntnisse Sorgen. Als wir darauf warteten an Bord zu gehen hatten wir genug Zeit um noch einmal letzte überlebenswichtige Vokabeln zu wiederholen. Schließlich bestiegen wir um 16.00 Uhr eine vertrauenswürdig aussehende Ryan Air Maschine mit Kurs auf Südfrankreich. Am Flughafen von Montpellier angekommen wurden wir bereits von unseren Correspondantes empfangen. Madame Hansemann, eine Lehrerin des LEAP la Gardiole, die uns immer auf unseren Ausflügen begleitete, teilte uns den Gastfamilien zu und wir machten zum ersten Mal mit der französischen „Küsschen-Rechts-Links-Rechts-Begrüßung“ Bekanntschaft. Nachdem wir feststellen mussten, dass es einige Veränderungen bei der Verteilung auf die Gastfamilien gab, fuhr jeder in sein Zuhause für die nächsten sechs Tage und machte seine eigenen Erfahrungen, die gleich am nächsten Tag, als wir uns alle am CDI der Schule trafen, ausgetauscht wurden.
Während unsere französischen Austauschschülerinnen Unterricht hatten, fuhren wir von der Schule in Gigean mit dem Bus in das Centre Européen d’Entreprises et d’Innovation de Montpellier Agglomération - Cap Omega, kurz C. E. E. I., einem Gebäudekomplex in Montpellier in dem junge Unternehmer mit einer neuenartigen Idee von der Stadt unterstützt werden, mit der Bedingung sich in der Gegend niederzulassen. Die Leiterin des Hauses stellte uns dieses Projekt, das neue Arbeitsplätze schaffen soll sowie einige Unternehmen und deren innovative Produkte, größtenteils Softwares, vor. Wir besichtigten danach Gebäude modernster Architektur des neuen Stadtzentrums von Montpellier. Nach einem Picknick in einem Park bekamen wir Freizeit um die Altstadt zu erkunden. Es gab genügend Boutiquen, Cafés und sogar einen Mc Donalds (Essen von Zuhause) in denen man die Zeit vertreiben konnte. Bevor wir wieder in die Schule fuhren, sahen wir uns einige Gebäude und ein Museum an. Zufällig bekamen wir von weitem eine Demonstration mit, die zu dieser Zeit in vielen großen Städten Frankreichs gegen den neuen Kündigungsschutz stattfanden.
Am Mittwoch hatten unsere Austauschschülerinnen einen Tag in der Schule vorbereitet. In der Schulkantine wurde eine Musikanlage aufgestellt und diverse französische Spezialitäten angeboten. Die Hauptspeise folgte jedoch noch. Nachdem die Lehrer des LEAP la Gardiole eintrafen gab es Muscheln mit Pommes zu Mittagessen. Zuvor hielt jedoch noch der Schulleiter eine Rede über den seit einigen Jahren bestehenden Schüleraustausch der beiden Schulen und schenkte uns jedem ein T-Shirt mit der Aufschrift Montpellier Agglomération.
Nach dem gelungenen Mittag in der Schule fuhren wir gemeinsam nach Montpellier und setzten uns in ein Café in dem wir nicht lange blieben.
Donnerstags besichtigten wir eine Austern- und Muschelfarm in der Stadt Mèze. Die Chefin zeigte uns wie die Austern an den Bänken, die sich in einem See befinden, der durch einen schmalen Landstreifen vom Meer getrennt wird, befestigt werden und wie sie durch verschiedene Maschinen gereinigt und nach der Größe geordnet werden. Desweiteren erklärte sie den Unterschied zwischen Muscheln und Austern bei der Aufzucht, die beide mindestens ein Jahr wachsen müssen bis man sie verkaufen kann. In Mèze besuchten wir im Anschluss ein Muschelmuseum in dem unteranderem die Entwicklung der Muschelbänke dargestellt wurde. Nach einem kurzen Spaziergang am Meer gingen wir in der Hafenstadt Sète in ein Kustmuseum, in dem es neben den Werken von Paul Valérie eine Sonderausstellung über das Schiffstechen zu sehen gab. Das Schiffstechen ist ein traditionelles Turnier auf den Känalen von Sète, bei dem man seinen Kontrahenten im Duell mit einer Lanze von einer Plattform auf dem Schiff der anderen Mannschaft herunterstoßn muss. Wie bei einem Ritterturnier hat jeder der Duellanten ein Schild mit dem er sich verteidigen kann. Die letzte Station in Sète war schließlich der Cimetière Marin dem höchsten Punkt der Stadt von dem man die Gegend und das Meer überblicken kann. Bevor wir wieder nach Gigean in die Schule zurückkehrten, probierten wir auf einem Weingut einige Muskatweine, die sich als perfekte Souvenirs eigneten.
An unserem vorletzten Tag in Frankreich erkundeten wir die mittelalterliche Stadt Aigues-Mortes. Neben einer Stadtmauer gab es dort unteranderem eine achthundert Jahre alte Kirche und viele Andenkenläden zu sehen. Danach fuhren wir in ein Seaquarium, in dem man Seehunde, Haie und unterschiedliche Fische hautnah bewundern kann. Der Freitagabend war der einzige an dem wir alle etwas gemeinsam unternahmen, indem wir Schlittschuh in einer Eishalle mit einer Disko fuhren. Am Samstag den 18. März war dann unser Frankreichaufenthalt wieder zu Ende. Nachmittags fanden wir uns alle im Flughafen von Montpellier ein. Fast hätten wir den Flug, wegen unserer langen Abschiedszeremonie von unseren Gastfamilien, verpasst.

von Julian Frank E 1/4


Druckbare Version