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Austausch HLA Bruchsal – LEAP “La Guardiole” – 26.03. – 31.03.2007
Unser Trip nach Frankreich begann zunächst mit einem Flug vom Flughafen Frankfurt/Hahn nach Marseille. Dort angekommen, konnten wir zum ersten Mal französische Luft schnuppern und sogar unsere Sonnenbrillen aus unserem Gepäck heraus kramen, denn für unsere Verhältnisse war es dort sehr warm und vor allem sonnig. Vor uns lag jetzt nur noch eine Zugfahrt von 1,5 Stunden, bevor wir unsere Austauschschülerinnen in Montpellier wieder in die Arme schließen konnten. Am Hauptbahnhof angekommen, begann die übliche Begrüßung mit Küsschen auf die Wangen. Während des Besuchs der französischen Austauschschülerinnen in Deutschland hatten wir uns schon an dieses Prozedere gewöhnt und wussten, dass dies einige Minuten in Anspruch nimmt. Danach trennten sich unsere Wege, denn wir gingen mit unseren Austauschschülerinnen und deren Familien nach Hause. Wir waren alle sehr gespannt, wie das Zuhause aussah und unsere nächsten sechs Tage in Südfrankreich ablaufen würden. Unseren ersten Abend, sowie die Abende der kommenden Tage, verbrachten wir zusammen mit unseren Gastfamilien. Jeden Morgen fuhren wir mit unseren „Corres“ zur Schule. Während wir unser Tagesprogramm absolvierten, mussten unsere „Corres“ die Schulbank drücken. Unser Tagesablauf war sehr abwechslungsreich und es stand immer für einige Stunden Kultur auf der Tagesordnung, manchmal wiederum ließen wir es etwas gemütlicher angehen und legten uns auch schon mal in die Sonne und genossen, z. B in Les Saintes Maries de la Mer, den wunderschönen Meeresblick und den supertollen Strand. Während der sechs Tage in Frankreich lernten wir auf unseren Ausflügen nach Montpellier, wo wir das „Agropolis Museum“ und die Altstadt besichtigten oder unserer Hafenrundfahrt in Sète und des Besuchs eines Betriebs in Frontignan, der den berühmten „Muscat de Frontignan“ herstellt, sowie während der Abende in unseren Gastfamilien, die französische Lebensweise etwas näher kennen. Ein „Highlight“ der Zeit in Südfrankreich war das Europäische Fest zusammen mit den Austauschschülern aus Spanien, Ungarn und den Deutschen aus Gütersloh. Es gab ein Buffet mit internationalen Köstlichkeiten, Musik und eine Flamenco-Darbietung.
Trotz all der schönen Eindrücke und Erlebnisse waren wir doch alle wieder froh, als wir am Samstag am Flughafen in Montpellier standen und zurück nach Deutschland flogen. Vorher gab es aber noch eine tränenreiche Verabschiedung, denn die französischen Austauschschülerinnen waren uns während unseres Aufenthaltes in Frankreich und deren Besuch in Deutschland ans Herz gewachsen. Nachdem alle Tränen getrocknet waren, konnten wir einchecken und in Richtung Heimat fliegen. Am Flughafen in Frankfurt/Hahn wurden wir von unseren Familien empfangen. Der lange Tag machte uns alle zu schaffen und wir freuten uns, dass wir wieder in unserer gewohnten Umgebung waren.
Saskia Huber, E 4
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Gigean Le lycée La Gardiole prend un bain linguistique en Allemagne
Comme tous les ans, le lycée agricole La Gardiole a procédé à un échange franco-allemand avec son homologue de Bruchsal. Sous la houlette de Béatrix Hansemann, documentaliste et de Benjamin Laussel, professeur, une dizaine d'élèves de Terminale Bepa a pris son envol vers Heidelberg. Une soirée en famille a permis la découverte de la langue allemande. Pour respecter le thème, après une visite du lycée de Bruchsal, il y eut celle du jardin d'enfants "Kathe Luther", celle du château local et de la ville. Le lendemain, ce fut au tour d'une brasserie de Mannheim de recevoir les jeunes Français, juste avant le musée de la technologie. L'immersion dans le pays est aussi passé par un repas avec spécialités régionales. Le quatrième jour, les élèves ont visité le centre scolaire pour handicapés "Stephen Hawking" de Neckargemünd et après la visie du château et un peu de shopping à Heidelberg, ils ont participé au carnaval. L'avant-dernier jour, les participants ont visité, à Karlsruhe, le centre de la culture et des médias. Au retour, les élèves ont remis leurs carnets de voyage qui seront exposés lors des "portes ouvertes" de La Gardiole.
MIDI LIBRE, Lundi 5 mars 2007
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Herzlicher Empfang für Schülerinnen aus Südfrankreich Bleu, blanc, rouge in der Handelslehranstalt Bruchsal
In Begleitung ihrer Lehrer Béatrix Hansemann und Benjamin Laussel besuchten vom 12. bis 17. Februar neun Schülerinnen der französischen Schule „La Gardiole“ aus Gigean in der Nähe von Montpellier/ Südfrankreich ihre deutsche Partnerschule in Bruchsal. Zwar sprechen die Gastschülerinnen kein Wort deutsch, doch zeigten sie sich von Anfang an sehr interessiert ihr Nachbarland zu entdecken. Besonders erfreut waren sie über den herzlichen Empfang, den ihnen ihre deutschen Gastfamilien in Bruchsal und Umgebung bereiteten, was die Berührungsängste schnell zu überwinden half. Entsprechend offen zeigten sich auch die correspondantes gegenüber neuen Essgewohnheiten und selbstverständlich häufiges Ausgehen. Zudem erwiesen sich die französischen Schülerinnen während der vielen von Manfred Trupka, Französischlehrer an der HLA, hervorragend organisierten und durchgeführten Besichtigungen und Rundgängen als äußerst wissbegierig. Auf dem Plan standen neben dem Besuch der Brauerei „Eichbaum“, des Landesmuseums für Technik und Arbeit in Mannheim, des Kindergartens „Käthe Luther“ in Bruchsal und des Bruchsaler Schlosses mit Stadtrundgang, auch der Besuch der Stephen-Hawking-Schule in Neckargemünd (Schule für Behinderte) sowie des ZKM in Karlsruhe. Wie schon im vergangenen Jahr durften sich die französischen und deutschen Schüler sowie ihre Begleiter wieder auf ein exzellentes Abendessen in der Handelslehranstalt Bruchsal freuen, das die ehemalige Lehrerin der HLA, Frau Zimmermann, zusammen mit Herrn Luft, gekocht hatten, die beide auch schon das Empfangsfrühstück am 13. Februar in der Schule vorbereitet hatten. Zum Anlass der Feier betonte der Schulleiter der Handelslehranstalt Bruchsal, Herr Gerold Greil, auf Französisch seine Freude über den Austausch und hob den Stellenwert von Schulpartnerschaften für die Entwicklung der Schüler beider Länder hervor. Frau Béatrix Hansemann untermauerte in einer kurzen Rede ebenfalls die Bedeutung von Austauschen als Fundament der Freundschaft zwischen Deutschland und Frankreich. Gerne wären die französischen Gäste länger in Deutschland geblieben, doch am 17. Februar hieß es wieder Aufbrechen Richtung Montpellier. Ihre deutschen correspondants freuen sich schon sehr auf ihren Besuch im Roussillon Ende März.
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