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Bericht im Midi Libre

Lycée La Gardiole : les voyages forment encore la jeunesse [199 KB]

Bilder vom Besuch in Montpellier 2008

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Austausch März 2008

Schüleraustausch HLA Bruchsal – LEAP « La Gardiole », Gigean vom 29.3. – 5.4. 2008

Am 29.3.2008 begaben sich die mehr oder minder französisch sprechenden Schülerinnen und Schüler der Handelslehranstalt zusammen mit den beiden Lehrern, Herrn Trupka und Herrn Rehorst, per Flugzeug nach Montpellier, um mehr über Land und Leute und die französische Sprache zu erfahren.
Schon vor dem Abflug war die Laune aufgrund der positiven Wetterprognosen heiter und verbesserte sich noch erheblich bei Ankunft im sonnigen und warmen Montpellier.
Am Flughafen wurde jeder Austauschschüler von seiner französischen Gastfamilie abgeholt. Das Wochenende verbrachten alle im Kreise der Familie, verbunden mit einigen Freizeitaktivitäten und abendlichen Besuchen der innerstädtischen Gastronomie Montpelliers.
Am Montag gegen 8 Uhr wurde zum ersten Mal das Lycée La Gardiole aufgesucht, wo ein kleiner Umtrunk auf uns wartete. Dort trafen wir auch die spanischen Austauschschüler und deren Lehrerinnen, die zusammen mit uns an dem Programm der ganzen Woche teilnahmen, während unsere „corres“ am Unterricht teilnahmen.
Dann machten wir uns mit dem Bus, der für uns die ganze Woche durchgehend zur Verfügung stand um die teilweise kleineren und größeren Distanzen zu überbrücken, auf den Weg nach Sète um dort ein Multimedia-Geschäft zu besuchen, wo sich der eine oder andere von uns mit Waren zu Dumping Preisen eindeckte. Nach dem kurz gehaltenen Aufenthalt wurde ausgeschwärmt, eingekauft, gegessen oder getrunken um sich gegen Mittag auf einem Ausflugsschiff einzufinden, das bei sehr windigen und eher “neutralem“ Wetter ein bisschen entlang der Küste herumschipperte. Nach einem Picknick am „Mont St. Clair“ stand die Besichtigung eines Museums auf dem Plan, wo Bilder von Malern der Region bewundert werden konnten und wir anhand eines Videos und anderem Anschauungsmaterial in den regionalen Volkssport „Joutes“ (Fischerstechen) eingeführt wurden.
Am späten Nachmittag wurden wir dann von unseren „corres“, nachdem diese Schulschluss hatten, abgeholt und nach „Hause“ gebracht.
Da sich die Franzosen bemühten die abendliche Planung flexibel und aufeinander abgestimmt zu gestalten, kamen meist alle Deutschen am Abend zusammen, soweit es möglich war. Diese abendlichen Aktivitäten aufzuzählen und in aller Ausführlichkeit zu beschreiben würde den Rahmen sprengen, da man ebenfalls auch oft in mehren Gruppen unterwegs war. Es ist davon auszugehen, dass sich jeder größtenteils gut bis sehr gut amüsiert hat.
Am Dienstag fuhren wir mit dem Bus nach Montpellier, wo wir einen Gang durch den modernen Teil des Stadtzentrums, genannt „Antigone“, machten. Da es die Organisation scheinbar für richtig hielt unseren Cholesterinspiegel anzureichern, besuchten wir am Dienstag zu allgemeiner Zufriedenheit im Zentrum von Montpellier ein Schnellrestaurant, das durch „leckere“ Speisen und deftige Preise bestach, was uns nicht sonderlich störte, da die erste Bestellung in kleinerem Rahmen für die Schüler gratis war. Später wurde die Altstadt besichtigt und der Leidenschaft des Geldausgebens gefrönt, vor allem auf Seiten der weiblichen Beteiligten.
Am Mittwoch fanden sich die Schüler gegen 11 Uhr in der Schule ein, was allen ein bisschen mehr Schlaf ermöglichte, um gemeinsam zu essen, Musik zu hören und sich zu amüsieren. Nach dem Konsum der mitgebrachten Spezialitäten der Beteiligten, die sich durch Vielseitigkeit auszeichneten und einem von Fatima, einer „corres“, zubereitetem Couscous, verbrachte man den Rest des Tages nach eigenen Vorstellungen.
Der Donnerstag war das Highlight der wöchentlichen Ausflüge mit dem Besuch der riesigen Salinenlandschaft, den „Salins du Midi“, wo neben Meersalz das hochwertige Fleur du Sel gewonnen wird. Danach ging es zum Picknick an den Strand „Les Espiguettes“, wo sich noch ein paar hartgesottene Schüler unter Anführung von Herrn Rehorst in die eiskalten Fluten des Mittelmeeres stürzten. Darauf folgte die Besichtigung von Aigues Mortes, einer mittelalterlichen Stadt mit Stadtbefestigung. Dort war das Kaffeetrinken aufgrund des hervorragenden Ambientes ein wahres Vergnügen.
Am Freitag ging es nach Bouzigues und Mèze am „Etang du Thau“, wo wir über die Zucht und die Verarbeitung von Austern und Muscheln auf einer Austernfarm und in einem Museum aufgeklärt wurden. Nach diesen Besichtigungen wurde bei weiterhin herrlichem Wetter das alltäglich Picknick am Strand abgehalten, wo einige ihren Teint in der Sonne noch beachtlich verbessern konnten. Später wurde dann zur Freude der Weinliebhaber ein Weingut besichtigt, in dem der Herstellungsprozess der Muskatweine und Liköre veranschaulicht wurde und ebenfalls eine Weinprobe stattfand, die manche Teilnehmer zum Kauf der angebotenen Waren anregte.
Am Samstagabend war es dann am Flughafen von Montpellier soweit, wir mussten uns vom fast dauerhaft warmen und stets sonnigen Südfrankreich verabschieden. Dieser Abschied erfolgte unter Wehmut und einigen Emotionen, da uns die Austauschschüler/innen und die Familien ans Herz gewachsen waren und wir diese Woche als wunderschön und sehr lehrreich in Bezug auf die Sprache und das Kennen lernen der Kultur empfunden hatten. Die Stimmung innerhalb der Gruppe war stets hervorragend und Herr Trupka sowie Herr Rehorst erwiesen sich abermals als sehr umgängliche, lustige und positiv eingestellte Lehrkräfte.

Marius Fenske, J1f, Adel Bakhshandeh, J1d

Bilder vom Besuch in Bruchsal

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